Räuberliebe

Finley M - Stradivari - Habicht

Stute, Dunkelbraun, *01. April 2003, Stm. 165 cm

Züchter/Besitzer: Gestüt St. Vitus


Pedigree

Finley MEH BartholdyMahagoni
Balaika
Fora xxAthenagoras xx
Forsythia xx
Räuberbraut IIStradivariUpan la Jarthe AA
ESt Schwalbenburg
Royal LadyHabicht
Romy III

Familie: O169A Rute (Gonschorowsky - Petersmann)

Räuberliebe



Nachzucht


Beschreibung

Räuberliebe ist die erste Tochter der Räuberbraut, die in unsere Stutenherde eingereiht werden konnte.

Räuberliebe hat drei schöne Grundgangarten und arbeitet gut über den Rücken. Talentiert zeigt sie sich auch im Freispringen.

Ihre elegante und mütterliche Ausstrahlung läßt Züchterherzen ebenfalls höher schlagen.

Bereits Räuberliebes erstes Fohlen war ein richtiger Knaller. Das braune Hengstfohlen, abstammend vom Halbblüter Laurel, wurde von Zuchtleiter Lars Gehrmann anläßlich der Fohlenschau als "gut eineinhalb Klassen besser als die Mutter" bezeichnet. Räuberschatz gefällt durch herausragende Taktsicherheit und allerbeste Bewegungen sowohl im Trab als im Galopp und kann als absolut überdurchschnittliches Fohlen bezeichnet werden.

2009 wurde Räuberschatz zum Trakehner Hengstmarkt zugelassen. Zwar wurde er nicht gekört, aber über die Auktion einem namhaften Sportreiter zugeschlagen, so dass wir hoffen, noch einiges von ihm zu hören.

Die wiederholte Bedeckung mit Laurel erbrachte 2008 ein ebenso gutes Hengstfohlen, das mit 56 Punkten wieder im Prämienlot war und deutliche Höhepunkte bei viel Potenzial im Bewegungsablauf erkennen läßt. Räubermut, heute ist heute unter dem Namen Pirate Stan Finley unter seinem Reiter Oliver Weidt hocherfolgreich in Vielseitigkeitsprüfungen.

Räuberliebes drittes Hengstfohlen 2009 ("Robinson") konnte am erstmals ausgetragenen Günzburger Fohlenchampionat einen hervorragenden dritten Platz belegen. Er besticht durch seinen modernen, kniebetonten und aktiven Bewegungsablauf.

Robinsons Vollbruder aus 2010, Rohan, wiederholte diesen Erfolg. Auch er wurde im Fohlenchampionat zum 2. Reservesieger gekürt.

Räuberliebe ist inzwischen Hengstmutter und brachte mit ihrem Sohn Räuberfürst v. Lossow ihren ersten gekörten Nachkommen.

Räuberfürsts ältere Vollschwester Räubernacht wurde im selben Jahr Prämienanwärterin bei der zentralen Stuteneintragung.

Von Anbeginn an brachte uns unsere Räuberliebe bislang jedes Jahr! überragende Fohlen und ist somit eine wichtige Stütze unserer Zucht.

 

Abstammung

Finley M war, wie auch sein Vater Bartholdy, Siegerhengst seiner Körung und somit bislang der einzige Halbbluthengst, der je Siegerhengst der Körung werden konnte. Außerdem wurde er mit dem Preis für den typvollsten Hengst geehrt. Die hohen Erwartungen erfüllte er während seiner Sportlerkarriere mit Siegen und Platzierungen in Dressurprüfungen bis zur Klasse S.

Bartholdy war Prämienhengst der Bundeshengstschau 1985 in Verden, Ia- und Siegerhengst auf der DLG in Hannover sowie I. Preisträger auf dem zentralen Landwirtschaftsfest 1990 in München. Ab 1992 stand er als Hauptbeschäler im Haupt- und Landgestüt Marbach/Lauter.

Räuberliebes Großvater mütterlicherseits, Stradivari, ging selbst erfolgreich im Sport und konnte Siege und Platzierungen im Springen bis zur Klasse M erreichen. Seine beiden gekörten Söhne, die Vollbrüder K2 und Key West sind in der Dressur bzw. im Springen sehr erfolgreich. Auf dem Hengstmarkt 2006 konnte K2 seine ersten zwei gekörten Söhne stellen.

Der Angloaraber Upan la Jarthe war ein Hengst mit drei guten Grundgangarten, überzeugendem Springen, hoher Reitqualität und gelassenem Charakter. Für die Trakehner Zucht stellte er neben Stradivari noch den gekörten Hengst Kadre Noir, der außerdem eine Eigenleistung bis einschließlich S-Dressur aufzuweisen hat.

Stradivaris Mutter ESt Schwalbenburg brachte in 14 Zuchtjahren 12 Fohlen, darunter neben Stradivari auch die gekörten Hengste Schwadroneur (v. Arogno), Showmaster (v. Kostolany) und Sanssouci (v. Kostolany). Ihre Tochter Burgschwalbe (v. Mozart) machte sich einen Namen als Mutter des Siegerhengstes Seigneur (v. Consul); ihre Töchter ESt Schwalenburg (v. Mozart), PrSt Sorquitten (v. Enrico Caruso), PrSt Schwalbenlust (v. Enrico Caruso), Schamar (v. Enrico Caruso) und PrSt Sacre Coeur (v. Upan la Jarthe AA) sind hochbonitierte Zuchtstuten, deren Nachkommen in Zucht und Sport erfolgreich sind. Die beiden Hengstsöhne Schwadroneur und Showmaster konnten sich neben ihrer erfolgreichen Karriere als Deckhengst auch im Dressursport der schweren Klasse etablieren. Schwadroneur wirkte lange Jahre in Dänemark und lieferte regelmäßig bewegungsstarke Spitzenstuten für die Stutenauktionen in Neumünster. Sein gekörter Sohn Hertug gewann mehrer Jahre hintereinander das dänische Reitpferdechampionat.

Habicht ist einer der bekanntesten Hengste der Trakehner Zucht und konnte eine blühende Hengstlinie von hoher Bedeutung etablieren. Seine bekanntesten Söhne sind sicherlich der Rapphengst Sixtus, der unter Gilbert Böckmann in Springprüfungen bis zur schweren Klasse erfolgreich war sowie der in internationalen Vielseitigkeitsprüfungen erfolgreiche Windfall, Teilnehmer der olympischen Spiele in Athen 2004. Neben seinen 16 gekörten Söhnen kann Habicht auch auf zahlreiche erfolgreiche Sportpferde in allen Sparten blicken, davon sehr viele bis zur schweren Klasse.

Auch Habichts sportliche Bilanz ist beeindruckend: Sieger in der HLP Westercelle 1970, Siegerhengst der Zentralen Hengstschau Schwaiganger 1977, Sieger in der Internationalen Military Klasse S Achselschwang. Außerdem erreichte er noch zahlreiche Plazierungen und Siege bis Military Klasse S.

Romy III ist auch Mutter der eingetragenen Stuten Rosina II (v. Rossini) und Rhadja (v. Matador).