Parieds Vater Pascal ging neben seinem Zuchteinsatz selbst erfolgreich im Sport. Platzierungen in Dressur und Vielseitigkeit stehen auf seinem Erfolgskonto.
Großvater Matador gilt als einer der qualitätvollsten Hengste der Trakehner Zucht. Zahlreiche erfolgreiche Sportpferde befinden sich unter seinen Nachkommen. Seine Kinder sind erfolgreich in allen Sparten der Reiterei, wenn auch der Schwerpunkt auf der Dressur liegt.
PS Peggi ist im Leistungsstutbuch D der FN eingetragen. In 19 Zuchtjahren brachte sie 16 lebende Fohlen, darunter neben Pascal den Hengst Page (v. Carajan), der Privatbeschäler in Österreich war, den in die USA abgegebenen Hengst Pikör (v. Donauwind), die Turnierpferde Perey (v. Carajan), Parcival (v. Prince Rouge xx), Pelorie (v. Karwendelstein) und Pirea (v. Matador). Ihre Donauwind-Tochter Pedola ist als Prämienstute registriert und Mutter des international erfolgreichen Hengstes TCN Partout, unter anderem Vater des Siegerhengstes Monteverdi TSF.
Auch Pellerine ist im Leistungsstutbuch D der FN eingetragen. 20 lebende Fohlen in 24 Zuchtjahren stehen für sie zu Buche, darunter Pellegrini (v. Boris), Landbeschäler in Hessen, Pelion (v. Altan), der in den Niederlanden als Beschäler wirkte und außerdem erfolgreich in der Vielseitigkeit an den Start ging. Außerdem ist Pellerine Mutter von Pelikan (v. Boris), Landbeschäler in Baden-Württemberg, Perlenglanz (v. Morgenglanz), Privatbeschäler in den USA, und Peer Gynt (v. Postmeister).
Der Hengst Donauwind ist unter anderem auch Vater des Olympia-Zweiten Abdullah. Außerdem brachte er noch zahlreiche Trakehner Sportpferde, in der Dressur den gekörten Hengst Fabian, der unter Dr. Reiner Klimke Erfolge bis zur schweren Klasse erreichen konnte, sowie den Wallach Tropenwind, der ebenfalls erfolgreich in S-Dressuren startete. Im Springen sind Donauwinds Kinder noch erfolgreicher. Aller Nachkommen mit Erfolgen der Klasse M aufzuführen, würde einige Zeilen verbrauchen. Allein 4 S-Springpferde - neben Abdullah - sind für Donauwind verzeichnet: Sperber, Dr. Schiwago, Heimwind und Amato.
Maritza, mit dem Prämientitel versehen, ist im Leistungsstutbuch Abt. D der FN eingetragen. In 13 Zuchtjahren brachte sie 12 lebende Fohlen. Neben Matador ist sie auch Mutter des gekörte Mendelssohn (v. Rubin), der 1984 in die USA abgegeben wurde. Vier erfolgreiche Sportpferde stehen für Maritza zu Buche, Moustache und Marianka (beide v. Hassan), der gekörte Matador (v. Donauwind) sowie Marcq (v. Rubin). Maritzas Töchter Marischka und Marina X (beide von Marlon) tragen den Titel Prämienstute.
Parieds Mutter Pommern wurde aufgrund ihrer Erfolge im Turniersport ins Leistungsstutbuch der FN eingetragen. Sie konnte sich in allen drei Sparten der Reiterei platzieren, ihre größten Erfolge holte sie jedoch in der Vielseitigkeit. Hier kann sie mit Platzierungen bis zur Klasse M aufwarten.
Drei Nachkommen der Pommern sind erfolgreich im Sport unterwegs: Pomjöried (v. Magnet) im Springen, Povoried (v. Ricardo) in der Dressur sowie Pomhoried (v. Horizon) in der Dressur sowie der Vielseitigkeit. Außerdem ist Pommern die Mutter der Polaried (v. Insterruf), diese ist wiederum als Mutter des Dressurerfolgreichen Beschälers Polarion TSF gleichzeitig auch Großmutter des Weltmeisters der jungen Vielseitigkeitspferde Birkhofs Grafenstolz TSF.
Habicht ist einer der bekanntesten Hengste der Trakehner Zucht und konnte eine blühende Hengstlinie von hoher Bedeutung etablieren. Seine bekanntesten Söhne sind sicherlich der Rapphengst Sixtus, der unter Gilbert Böckmann in Springprüfungen bis zur schweren Klasse erfolgreich war sowie der in internationalen Vielseitigkeitsprüfungen erfolgreiche Windfall, Teilnehmer der olympischen Spiele in Athen 2004. Neben seinen 16 gekörten Söhnen kann Habicht auch auf zahlreiche erfolgreiche Sportpferde in allen Sparten blicken, davon sehr viele bis zur schweren Klasse.
Auch Habichts sportliche Bilanz ist beeindruckend: Sieger in der HLP Westercelle 1970, Siegerhengst der Zentralen Hengstschau Schwaiganger 1977, Sieger in der Internationalen Military Klasse S Achselschwang. Außerdem erreichte er noch zahlreiche Plazierungen und Siege bis Military Klasse S.
Burnus AAH, selbst in der Vielseitigkeit geprüft, ist außerdem Vater des von Gottfried Hoogen gezogenen Hengstes Markes Letzter. Des weiteren brachte er die S-Dressurpferde Bariton, Iwan, Haniola und Traumgeist und neben Habicht den ebenfalls bis zur schweren Vielseitigkeit erfolgreichen Wallach Kim.
Die Stute Hallo ist nicht nur die Mutter des Habicht, sondern auch die der Turnierpferde Hakim III (v. Totilas), Halys (v. Komet, S-Springen) und Halma (v. Carajan).
Polaria's Tochter Pomeranze war Mutter des Beschälers Polifax (v. Valentin), der zunächst erfolgreich in Springprüfungen startete und 1978 nach Kanada exportiert wurde.
Die Stute Polaria, eingetragen im Leistungsstutbuch D der FN, brachte in 18 Zuchtjahren 13 lebende Fohlen. Sie ist Mutter der Turnierpferde Polarius (v. Dollarprinz, M-Dressur), Pascal (v. Kreuzritter) und Pollux (v. Valentin). Polaria errang 1968 auf der Landestierschau in Rendsburg den 1a Preis und wurde Siegerstute. Auch auf der DLG-Ausstellung 1970 in Köln konnte sie einen 1a-Preis für sich verbuchen. Ihre Tochter Polarnacht II (v. Habicht) trägt den Prämientitel, Polarsonne IV (v. Kreuzritter) den Titel Staatsprämienstute. Aus diesem Zweig der Polarfahrt-Familie stammt über die Stuten Polare und Polarreise II auch der gekörte Hengst Polarpunkt, der sich einen Namen als Dressurvererber geschaffen hat und der derzeit im Gestüt Nannhofen der Baronin v. Lotzbeck deckt.
Der Vollblüter Traumgeist xx, der bei 29 Starts auf der Rennbahn 6 mal siegreich und 15 mal platziert war, lieferte der Trakehner Zucht den gekörten Sohn Hirtentraum, der unter Uwe Sauer auf dem internationalen Dressurviereck brillierte, aber leider der Zucht keine Nachkommen hinterließ. Traumgeists beste Tochter war wahrscheinlich die Stute Schwarze Schwalbe, die im Gestüt Webelsgrund eine blühende Familie begründete.