Fedara
Trakehner Schimmelstute
geboren 1995
1,64m
2010 als Reitpferd verkauft
| Sedar | Zauberklang | Prince Condé |
| PrSt Zauberspiel | ||
| Somalia | Magnus | |
| Sambia | ||
| SPS Fatima XII | Faharadscha | Maharadscha |
| Fabiola | ||
| SPS Fanzara | Monsun x | |
| SPS Fena |
Familie: O148A Fabel (Mertiens - Kallehnen)
Nachzucht
- 2008 Fabelstreich - Hengstfohlen von Laurel, Prämienfohlen
- 2009 Fantasie - Stutfohlen von Heldenberg
- 2010 Fabelgold - Stutfohlen von Heldenberg
Beschreibung
Fedara ist eine arabisch geprägte, harmonische Stute mit allerbestem Charakter. In Bayern gezogen wurde sie längere Zeit in Österreich als Reitpferd eingesetzt. Im Frühjahr 2007 wurde sie von uns erworben. Bis zu diesem Datum hatte sie keine Fohlen gehabt.
Fedaras Bewegungsablauf ist gekennzeichnet durch sehr viel Schub und Aktivität in der Hinterhand. Vor allem im Trab und Galopp bewegt sie sich in beeindruckender Manier.
Trotz aller Bewegungsqualität springt sie jedoch auch sehr gut, wobei ihr anzusehen ist, daß ihr das Springen viel Spaß macht.
Fedaras erstes Fohlen ist mit überdurchschnittlicher Bewegungsqualität und herausragender Galoppade ausgestattet - ein vielversprechendes Leistungspferd. Dabei ist es ausgesprochen menschenbezogen und mit einer besonderen Ausstrahlung versehen. Der Junghengst wurde bei der Fohlenschau mit 55 Punkten bewertet.
Abstammung
Der Fuchshengst Sedar ist in das Trakehner Springpferdeprogramm aufgenommen und wurde auch sehr erfolgreich im Vielseitigkeitssport eingesetzt. Seine Hengstleistungsprüfung bestand er mit einem Gesamtindex von 121,90 Punkten und einem Teilindex Rittigkeit von 125,92 Punkten und einem Teilindex Springen von 113,67 Punkten und ist somit in der Leistungsklasse I.
Seine väterlichen Halbbrüder Enim Pascha und Turnus können mit Erfolgen in der Dressur bis zur Klasse S bzw. Erfolgen in Springkonkurrenzen aufwarten. In jüngerer Zeit machte der inzwischen gekörte Zenit, ebenfalls von Zauberklang, durch Erfolge in S-Dressuren auf sich aufmerksam.
Anläßlich der Trakehner Körung 2008 wurde ein weiterer Sohn des Zauberklang, Lombardi, gekört und erhielt den Sonderehrenpreis als bester Springhengst.
Prince Condés Vererbung war ebenfalls vielseitiger Natur, dennoch konnten seine Nachkommen ihre größten Erfolge im Springsport feiern. Heideprinz und Harlekin, Wiking, Zauberer und Zauberprinz waren bis zur schweren Klasse erfolgreich.
Zauberklangs Mutter Zauberspiel brachte in 14 Zuchtjahren 11 lebende Fohlen. Unter ihren Töchtern startete Zauberfee (v. Prince Condé) erfolgreich in L-Dressuren, Zauberkrone (v. Prince Condé) trägt die Titel Prämien- und Staatsprämienstute, Zauberlicht, ebenfalls v. Prince Condé, wurde mit der Verbandsprämie ausgezeichnet. Zwei gekörte Söhne stehen für Zauberspiel zu Bucht: Zauberklang und sein Vollbruder Zauberprinz. Zauberprinz erreichte zwar in seiner Hengstleistungsprüfung das Klassenziel nicht, war jedoch später im Springsport bis zur schweren Klasse erfolgreich. Auch Zauberer, ebenfalls v. Prince Condé abstammend, konnte Erfolge in S-Springen erreichen.
Zauberspiel selbst trug den Titel Prämienstute. Sie erhielt 1973 auf der Landesschau Baden-Württemberg einen 1b-Preis, ebenso wie einen 1a-Preis 1979. Auf letztere Schau erreichte sie mit 2 Töchtern einen 1b-Preis bei den Familiensammlungen. 1980 erhielt sie auf der DLG-Schau in Hannover den 1a Preis, 1982 wurde sie anläßlich der Bundesstutenschau der Trakehner mit zwei Töchtern mit dem 1e-Preis der Familienklasse dekoriert.
Sedars Mutter Somalia ist außerdem Mutter der Turnierpferde Serenus (v. Bukephalos), Silver Lady und Subito (beide v. Messalla).
Fedaras Mutter Fatima XIII brachte den gekörten Sohn Fator, der leider mit der Wende unterging, die bei Freiherr von Senden stehende Tochter Fatmara (v. Marduc) mit Platzierungen im Fahrsport, den im Springsport platzierten Faharan (v. Herbstruf) sowie die in Bayern recht erfolgreiche Faharani (ebenfalls v. Herbstruf). Faharani brillierte schon als noch unfertiges Pferd 1996 auf der Zentralen Eintragung in Bayern, wurde auch in Neumünster ausgestellt und sahnte im selben Jahr beim Zentrallandwirtschaftsfest mit dem Ia-Preis als Klassen- und Bayernsiegerin ab. Sie ging recht erfolgreich im Sport - Springprüfungen bis Klasse M, Dressur und Vielseitigkeit bis Klasse L, ihre Lebensgewinnsumme liegt bei 1.488 Euro. Dass sie bei der Stutenleistungsprüfung mit der Gesamtnote 8,17 Reservesiegerin wurde, rundet das Bild weiter ab.
SPS Fena erhielt auf der Elitestutenschau 1975 einen IIa-Preis, war leistungsgeprüft und im Vielseitigkeitssport erfolgreich. Sie konnte sich über ihre Monsun x-Tochter SPS Fanzara, mit 94 Exterieurpunkten eingetragene Eliteschauteilnehmerin von 1980, bis in die Gegenwart durchsetzen.
Aus einem anderen Zweig des schmalen Fabel-Stammes, der von einer Schwester der Fena-Mutter Favoritin begründet wurde, stammen die Dressurpferde PrSt Fabelmond (v. Caprimond) mit Erfolgen bis M-Dressur und deren Dreiviertelschwester PrSt Funkenmariechen (v. Hohenstein).